Galerie
Fotos und Berichte
Der Vorstand des Pilzvereins Region Brugg bedankt sich bei allen Mitgliedern und Freunden für ihr Interesse an den Vereinsaktivitäten und wünscht allen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit sowie einen guten Start ins neue Jahr.
PILZAUSSTELLUNG 2025
Der Vorstand vom Pilzverein Region Brugg bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern für ihr Mitwirken an der Ausstellung sowie den Besucherinnen und Besuchern für das Interesse und die netten Gespräche. Alles verlief reibungslos und die Rückmeldungen waren durchwegs positiv. Erfreulicherweise konnten wir über 180 Pilzarten ausstellen. Die Dekoration des Ausstellungsbereiches wurde durch Alois Kofler liebevoll gestaltet, was ebenfalls einen gebührenden Dank verdient.
VEREINSREISE NACH EINSIEDELN VOM 15. JUNI 2025
Reisebericht vom Sonntag, 15. Juni 2025
Am Sonntagmorgen besammelten sich 12 Reisefreudige beim Bahnhof Brugg zum gemeinsamen Ausflug des Pilzverein Region Brugg. Pünktlich startete die Reise zum ehemaligen Kohlen-Bergwerk Käpfnach bei Horgen am Zürichsee. Nach einer sehr interessanten und informativen Tour durch das Museum, inklusive Fahrt mit der Stollenbahn, erreichte die Schar wohlbehalten wieder den Ausgang. Danach wurde die Reise mit dem Car fortgesetzt über den Hirzel und weiter nach Einsiedeln. Im Restaurant «Drei Könige» wurde das heissersehnte Mittagessen serviert. Nach dem feinen Mahl stand genügend Zeit zur Verfügung, Einsiedeln individuell zu erkunden. Schnell verging die Zeit und die Gruppe trat die Rückfahrt an – genau zur rechten Zeit, denn Petrus öffnete kurz nach der Abfahrt die Schleusen. Zuvor herrschte schönstes Sommerwetter bei angenehmen Temperaturen. Wieder in Brugg angekommen, strahlte die Sonne erneut und die Teilnehmer konnten auf einen gelungenen Ausflug zurückblicken.
Thomas Bächli
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An der GV 2025 hat sich Selina Meier bereit erklärt, die Betreuung der Homepage von Kurt Weber zu übernehmen. Nun ist es so weit, Selina führt seit Mai 2025 als Webmaster den Webauftritt des Pilzvereins weiter.
Im Bild rechts Selina Meier
neben ihrer Schwester Josephine
Selina Meier führt zusammen mit ihrer Schwester Josephine die Finest AG, eine Bio Metzgerei in Windisch, die sich auf Conve-nience Food und Caterings spezialisiert hat. Die Finest AG ist aus einem Familienbetrieb entstanden, in dem das Wissen über Genera-tionen aufgebaut und weitergegeben wurde.
Kurt Weber hat die Betreuung der Homepage 2023 von Hans Burkard übernommen und sie total überarbeitet. Für ihn dürfte es das letztes Informatikprojekt gewesen sein.
Neun wandertüchtige, windresis-tente Vereinsmitglieder starteten bei Sonnenschein beim Parkplatz Schützenmatte Brugg zur diesjäh-rigen Frühlingswanderung. Der Weg führte auf der Umiker Seite der Aare entlang Richtung Villnachern, am Kraftwerk vorbei bis zur Brücke über die Stauwehr beim Badschache und auf der anderen Aare Seite wieder zurück nach Brugg.
Unterwegs wurde die erwachende Natur bestaunt und nach Pilzen Ausschau gehalten. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Thomas Bächli gebührt ein herzliches Dankeschön für die Organisation dieser abwechslungsreichen Wanderung.
Am Ende der sehr gut verlaufenen 90. Generalversammlung hat sich der Vorstand bei den Mitgliedern für das Vertrauen in seine Arbeit bedankt. Monika Bächli dankte Kurt Weber für die Neugestaltung der Homepage und überreichte ihm für seine Präsentation der Homepage und des überarbeiteten Logos ein Präsent.
«Die Pilzkontrollstelle in Brugg war bis Mitte September gering ausgelastet. Erst gegen Ende September ging es mit der Kontrolltätigkeit bergauf. Den Höhepunkt wurde Mitte Oktober verzeichnet. Im November versiegte das Pilzwachstum zügig, sodass es sich in der zweiten Novemberwoche kaum mehr lohnte, Pilze zu suchen. Auch ein früher Bodenfrost setzte den Pilzen an vielen Orten zu. Total sind 339 Korbkontrollen durchgeführt worden, über einhundert mehr als noch im Vorjahr. Insgesamt wurden 450 kg Pilze kontrolliert, davon konnten fast 400 kg für Speisezwecke freigegeben werden. Über 45 kg waren ungeniessbar oder verdorben, sowie 7 kg giftig. Die Zahl der tödlich giftigen Pilze war mit 0,4 kg mit dem Vorjahr identisch. Die Qualität des Sammelgutes war in etwa gleich.»
Gemäss Landesforstinventar beträgt der Anteil der Eschen in der Schweiz derzeit 3.8 % des Gesamtbestandes. Das Eschensterben betrifft in der Schweiz 90-95 % der Eschen. Vor allem junge Bäume sterben nach der Infektion in grosser Zahl ab; ältere Bäume sterben derweil langsam über mehrere Jahre hinweg. Die Krankheit kann an befallenen Eschen folgende Schäden verursachen: Verminderung der Blattmasse, Kronenverlichtung, Verminderung der Resistenz gegenüber sekundären Krankheitserregern (z.B. Hallimasch oder Eschenprachtkäfer) und Absterben des Baumes, z.T. indirekt über Sekundärinfektion durch andere Schadorganismen.
Es besteht aber noch Hoffnung für die Esche. Ein paar Prozent der Eschen in unseren Wäldern und in ganz Mitteleuropa erkranken nicht. Solche scheinbar resistenten Bäume werden für die Forschung an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaftsschutz WSL gepfropft. Im Sicherheitslabor wird dann ihre Resistenz gegenüber dem Eschensterben und dem Eschenprachtkäfer getestet. Dabei hat sich bestätigt, dass etwa 60 % der getesteten Bäume eine erhöhte Resistenz gegenüber dem Pilz und dem Eschenprachtkäfer zeigen. Die Bäume werden zurzeit an der WSL gezüchtet. Dazu wird in den Wäldern nach weiteren gesunden Bäumen gesucht, um eine grosse Vielfalt an resistente Eschengeno-Typen zur Verfügung zu haben.
Der Hallimasch setzt den Eschen ebenfalls stark zu. Bei der Beurteilung der Eschen ist es wichtig, nicht nur den Entlaubungsgrad der Krone anzuschauen, sondern auch den Stammfuss gründlich auf Nekrosen und das Vorhandensein von Hallimasch abzusuchen. Wenn Stammfussnekrosen vorhanden und diese vom Hallimasch besiedelt sind, ist dies ein Hinweis, dass möglicherweise auch das Wurzelsystem vom Hallimasch befallen ist, und die Stabilität der Eschen beeinträchtigt sein könnte. Grundsätzlich gilt, je höher der Entlaubungsgrad und je stärker der Hallimasch-Befall am Stammfuss, desto höher ist das Risiko, dass eine Esche unerwartet umkippen kann.
Ein Zusammenhang mit geringerem Wachstum von Speisemorcheln, die gerne auf kalkhaltigen Böden in Auwäldern und bevorzugt bei alten Eschen, aber auch sonst in feuchten Laubwäldern vorkommen, ist schwierig zu beurteilen.
Weitere interessante Infos zum Eschensterben findet man beim Bundesamt für Umwelt BAFU (https://www.bafu.admin.ch/bafu/ ->Eschentriebsterben)
VOM 21. UND 22. SEPTEMBER 2024
Der Vorstand bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse an der Pilzausstellung , die freundschaftlichen Gespräche und die Konsumation der Pilzgerichte.
Ein grosses Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer für ihre Mitarbeit bei der Ausstellung, in der Küche und beim Service. Es verlief alles reibungslos und es gab viele positive Rückmeldungen. Unserer langjährigen Köchin Erika Dobler ist es wiederum gelungen, die Gäste mit ihren köstlichen Pilzgerichten zu verzaubern.
Trotz trockener Witterung konnten rund 130 Pilzarten ausgestellt werden. Vielen Dank und Kompliment an Eugen Scherer und sein Team für die gelungene Dekoration des Ausstellungsbereichs.
An der Generalversammlung vom 15. März 2024 ist
Rita Widmer in Anerkennung ihrer Verdienste für den Verein zum Ehrenmitglied ernannt worden. Thomas Bächli hat ihr eine Urkunde und Hans-Peter Keller einen Blumenstrauss überreicht.
Unser Neuer Name und unser neues Logo
Wir heissen nicht mehr "Verein für Pilzkunde Region Brugg und Umgebung" sondern neu "Pilzverein Region Brugg".
Unser neues Logo symbolisiert einen Fliegen- und einen Steinpilz. Das Besondere daran ist, dass die Pilze mit einer einzigen, durchgehenden Linie dargestellt werden. Mit der exakten Darstellung dieser zwei Pilze steht das Logo für Fachkompetenz und Glaubwürdigkeitdes Pilzvereins.
Die Homepage des Pilzvereins ist im Juni 2024 von
Kurt Weber auf Basis der Software von hosttech und in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe neu entwickelt worden.